Oel-Wechsel

Gut geschmiert ist gut gefahren

Alle 1.000 Kilometer sollte der Ölstand kontrolliert werden.
Genauso wichtig wie das Tanken ist der regelmäßige Ölwechsel. Möglichst gutes Öl soll es sein, obwohl der Motor auch mit altem Öl läuft.
Doch das geht auf Kosten der Lebensdauer. Wer beim Öl spart, zahlt später kräftig drauf.
Wenn der Auspuff blau-rußige Rauchschwaden auspustet und es unter der Motorhaube verdächtig rasselt, spätestens dann ist das Fahrvergnügen getrübt und Gefahr in Verzug. Beide Symptome deuten auf zu wenig oder zu altes Öl hin:
"Wenn zu wenig Motoröl drin ist, werden Sie ein lautes Rasseln vernehmen können. Das heißt, der Ölstand sinkt und ein Motorschaden ist vorprogrammiert." 

Karl Trnka ist Auto-Mechaniker in einer Garage in Regensdorf. Er kennt sich aus mit den Krankheiten moderner Autos. Die sind zwar mittlerweile mit elektrischem Zubehör hochgerüstet, Fenster und Türen öffnen sich wie von Geisterhand, der Tachomat hält die Geschwindigkeit und das Navigationssystem sucht die richtige Straße. Aber das Prinzip Motor ist gleich geblieben: Der Motor braucht Schmierstoff, sprich: Öl.
"Öl hat auch eine kühlende Wirkung, also eine wärmeableitende Funktion. Wird das Öl nicht regelmäßig erneuert, setzt sich der Filter mit Schmutzpartikeln zu und der Schmierkreislauf ist nicht mehr gewährleistet."

Genau wie beim Salat kann es entscheidend sein, ein gutes Öl zu nehmen:
"Das allerbeste ist auch das teuerste. OW3O ist permanent einsetzbar: im Winter wie im Sommer. Es sorgt für einen Leichtlauf, das heißt Reibungsverluste vom Motor werden minimiert und der Kraftstoffverbrauch wird gesenkt."

Ein Ölwechsel wird, so die Empfehlung, einmal im Jahr oder alle 20.000 Kilometer fällig. Ein Liter gutes Öl kostet rund CHF 28.--, je nach Fahrzeug-Größe benötigt der Motor zwischen 3,85 und 6,5 Liter. Bei älteren Motoren sollte beim Ölwechsel nur das Öl genommen werden, welches der Motor gewohnt ist:
"Bei alten Motoren würde ich kein OW3O verwenden, wenn es nicht schon vorher verwendet worden ist. Diese Öle haben eine hohe Reinigungskraft, und das kann dazu führen, dass die Motoren undicht werden und Öl-Verluste auftreten."

Das Altöl wird in einer Fachwerkstatt ordnungsgemäß entsorgt, der Ölwechsel kann mit einer Inspektion gekoppelt werden.  Der Ölfilter wird mit gewechselt und die Fläche richtig gereinigt. Außerdem muss die Ölmenge stimmen und das Anzugsmoment von der Ölablass-Schraube muss passen. Dann wird der Öldeckel wieder aufgedreht, fertig."

Grundsätzlich gilt: Alle 1.000 Kilomter sollte der Ölstand kontrolliert werden.
"Der Ölstand sollte sich zwischen Minimum und Maximum bewegen. Füllt man zuviel Öl nach, kann das bei Benzinmotoren Katalysatorschäden, überhöhten Öldruck und Undichtigkeiten hervorrufen, die Kurbelwellendichtringe können kaputt gehen. Wenn das passiert, kommen immense Kosten auf Sie zu. Der Motor ist das Herz eines Fahrzeuges; ist er gut gepflegt und geölt, dankt er es mit hoher Lebensdauer."

Wie das Sprichwort schon sagt: Wer gut schmiert, der gut fährt.

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